Kirchenführung
Der Altar

Der Altar

 

In den meisten Kirchen würde der Altar in Richtung Osten liegen - der aufgehenden Sonne und damit Ostern entgegen.

In der Ordenskirche ist es anders, er liegt nach Norden. Der Grund dieser ungewöhnlichen Anordnung ist die Einbindung der Kirche in die Flucht der barocken Stadtanlage auf das ehemalige Ordensschloss des Markgrafen hin, das an der heutigen Bernecker Straße steht.

Vor uns erhebt sich ein Orgel-Kanzelaltar, dessen Farben nach oben hin immer strahlender werden. Es ist das erste große Altarwerk aus der Meisterwerkstatt von Elias Räntz.

Gehen wir einige Schritte auf den Altar zu. Der Bereich um die Kanzel ist wie ein Tor gestaltet, genau so, wie wir es bereits vom Hauptportal her kennen.

In der Mitte zwischen den Säulen befindet sich in dieser protestantischen Kirche kein Heiligenbild, sondern farbig abgesetzt der Kanzelkorb, gleichwie der Taufstein aus rosen-farbenem Marmor gestaltet.


Durch dieses Tor lässt uns Elias Räntz einen Blick in den Himmel tun. Wir sehen Gott Vater und Gott Sohn, beide in goldenem Gewand mit einem Zepter in der Hand vor einem goldenen Strahlenkranz.

.Gott Vater und Sohn über dem Kanzeldeckel


Der Heilige Geist findet sich in Gestalt einer Taube an der Unterseite des Kanzeldeckels. Die Verkündigung des Wortes Gottes ist die Botschaft aus dem Himmel. Die Orgel, deren Positiv hinter und über dem Portal angebracht ist, trägt mit dem Gesang der Gemeinde den himmlischen Lobgesang.

 

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Der Kanzelaltar

 

 

 


 

 

Oberer Teil des Kanzelaltares mit Orgel und dem Auge Gottes